Stürmisches Wochenende in Steinhude für die BSVH-Jugend

Für das Wochenende vom 15.-17.April hatte die Hamburger Jugendgruppe fürs Segeltraining eine Ausfahrt nach Steinhude geplant. So haben wir uns am Freitagnachmittag bei Regenschauern am Bull’n getroffen – es war ein emsiges Gewusel von Kindern, Eltern und Betreuern, denn es mussten noch die letzten Boote aufgeladen und verzurrt und das Gepäck verstaut werden.

 

Um 17:45 Uhr waren alle abmarschbereit und wir fuhren mit sechs Gespannen im Konvoi erst mal zum Anstellen im Stau auf die A1. Für Kurzweile sorgte allerdings die CD mit den Musikwünschen aller Teilnehmer. Nach gut 45 Minuten hatten wir Stillhorn passiert und es ging flott weiter bis Steinhude. Dort erwartete uns die Gastronomie von Andreas mit reichlich leckerer Pizza, nachdem wir die Zimmerverteilung absolviert hatten. Nach dem Essen verzogen sich die Kid's in ihre Zimmer und die Betreuer ließen den Abend mit einer Einsatzbesprechung für den nächsten Tag bei einem gemütlichen Bierchen ausklingen.


Für Samstag war reichlich Wind angesagt und so haben wir nach reichhaltigem Frühstück uns alle sturmfest eingepackt und die mitgebrachten Boote aufgebaut: 7 Optis, 1 Robinson, 2 Laser, ein 420er und ein Teeny. Von den Steinhuder Balten bekamen wir noch einen Piraten, die Dagö, dazu. Trotz der 4-5 Bft. sind alle tapfer gegen 10:00 Uhr mit den Booten hinaus aufs Meer – es regnete wenigstens nicht. Die Optis absolvierten ihre Trainingseinheiten kurz vor dem Hafen, die Jollen machten bei den westlichen Winden ein paar Kreuzschläge und düsten dann bei halbem Wind immer hin und her. (Ich als H-Jollensegler war begeistert über die Halbwindglitschen mit der Dagö). Gegen 13:00 Uhr waren alle wieder unversehrt im Hafen und brauchten jetzt erst einmal eine Stärkung. Andreas hatte Spagetti mit wahlweise Bolognese- oder Carbonara-Soße für uns vorbereitet. Weil nach der Mittagspause der Wind noch etwas auffrischte blieben einige an Land. Laser, 420 und Pirat fuhren jedoch nochmal raus. Der Robinson, mit den Opti-Kindern beladen, wollte zur süd-westlich gelegenen Halbinsel segeln, wo sich ein Aussichtsturm befindet. Gegen 16:00 Uhr zog von Westen her eine dunkle Wand auf, weshalb Christoph schleunigst umdrehte. Die heftigen Böen erwischten den Robinson noch, wobei der hintere Mast sich aus der Verankerung löste und die Decksdurchführung zerbrach. Aber routiniert konnte Christoph mit seiner Crew den Robinson noch sicher in den Hafen steuern. Laser und Pirat sind weitgehend unbeschadet in den Hafen gekommen, nur der 420er mit Cedrik und Marvin kenterte und musste mit MoBo-Hilfe geborgen werden. Abends gab es eine leckere Aufschnittplatte und die meisten gingen nach dem anstrengenden Tag etwas früher zu Bett. 


Sonntag morgen hatte die Gastronomie zu 7:30 Uhr wieder ein umfangreiches Frühstücksbuffet mit Rührei angerichtet. Heute war der Wind etwas moderater, so daß alle mit den Booten hinausfuhren. Die Optis trainierten wieder vor dem Hafen mit Begleitung von Christoph im MoBo. Laser, 420 und Pirat kreuzten ein wenig hin und her und umrundeten dann den Wilhelmstein bei teilweise herrlichem Sonnenschein und Winden um 3-4 Bft. So gegen 12:30 Uhr waren alle wieder an Land und die Boote wurden verpackt. Ein Abschiedsfoto auf der Treppe zum Clubhaus und die Verteilung von Urkunden und Musik-CDs an alle Teilnehmer läuteten den Abschied aus Steinhude ein. Es gab noch für jeden ein Lunchpaket bevor wir gegen 15:00 Uhr den Rückreise-Konvoi antraten.


Angekommen ohne Stau am Bull’n wurden wir schon von vielen Hamburger Balten und den Eltern erwartet und das Auspacken ging mit den vielen Händen rasend schnell.
Es hat offensichtlich auch allen gefallen.

Vielen Dank an die Trainer für die intensiven Vorbereitungen und auch an die 3 Väter, die dabei waren und kräftig mit angepackt haben.

Mit dabei waren  6 Jollen- und 10 Optikids und als Trainer und Begleitpersonen:
Ricarda, Christoph, Klaus, Ulf, Matthias, Thorsten, Bernd, Peter

Danke, sagt Peter

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