Dieses Jahr ist anders. Nicht nur weil wir ein Jahr älter sind, sondern es gibt eine zuvor nie vorstellbare Einschränkung. Sie ist natürlich nicht nur auf uns Segelnde beschränkt, aber beeinträchtigt die Freizeitgestaltung extrem. Und unsere regelmäßige Dosis Segeln ist ein notwendiges Gut in unserer Freizeit.
Mein Name ist Lukas Lindemann-Sperfeld. In der zweiten Saison bin ich nun bei den Balten auf der Dove Elbe über eigenem Kiel unterwegs. Zusammen mit SY NAUSIKAA und Vorschotmann Julian Schneider ist die Segelsaison 2020 geplant gewesen. Wir wollten segeln gehen. Es wurde bereits im Januar begonnen in einer angemieteten Halle alle Komponenten des Schiffes zu prüfen und die „ … technisch sinnvoll?“ Frage zu beantworten. Daraus wurde eine ordentliche Indienststellung, die ihren Höhepunkt Anfang Juli hatte und eigentlich noch nicht abgeschlossen ist. Dann, dass erste Mal segeln! Wunderbar, aber auch stellvertretend für die diesjährige Saison unter Pandemieausnahmezustand.
Anders als in den anderen Jahren wurde schon bei der Meldung zum Insel Cup 2020 klargestellt, dass es eine maximale Teilnehmeranzahl und keine Möglichkeit zur spontanen Nachmeldung am Tage der Veranstaltung geben wird. Gemeldet hatten rund 40 Teilnehmer, so dass insgesamt nicht mehr als 50 Personen an diesem Wochenende auf dem Vereinsgelände waren.
Dem Hygienekonzept und der Umsichtigkeit aller Teilnehmenden ist es zu verdanken, dass die Regatta unter diesem Ausnahmezustand möglich wurde. An dieser Stelle - allen an der Planung beteiligten, Verantwortlichen der täglichen Umsetzung und allen Anderen, die helfende Hände zu Verfügung stellten - ist ein großes Lob auszusprechen. Die Veranstaltung war rund, für uns als Team sportlich wertvoll und allgemein den Umständen trotzend, die nicht beeinflusst werden können. Wetter: klar und sehr heiß, Wind: wenig und noch abnehmend, Mundnasenschutz und Abstand wo immer möglich.
Samstag, der erste Wettfahrttag startet durch eine Ansprache des Vorsitzenden und der Wettfahrtleitung mit Erläuterungen zu Kurs etc. pp und natürlich wurde das Trinkritual „coronaconform“ durchgeführt. Der erste Start des Tages war zu 1300 CEST terminiert und war pünktlich. Abzusegeln war ein Kurs zwischen badenden Menschen hindurch, entlang sonstiger Hindernisse, wie ankernde Motorboote, plötzlich aufkommendes Land zu allen Seiten und den Bojen der Ruderstrecke. Interessanterweise verlief die Kurslinie - auch anders als sonst - zwischen den Inseln hindurch, was allen Beteiligten höchste Konzentration und Durchhaltewillen abverlangte.
Es zeichnete sich ab, dass der vordere Teil des Feldes den Kurs bei besseren Windbedingungen absegeln konnte und somit deutlich früher an Land erfrischendes bekam. Das zweite Rennen des Tages war ähnlich aufgebaut. Die Startbereitschaft wurde bis in die Abendstunden verlängert - auf Wunsch der Beteiligten sogar per Votum, da die Windprognosen keine andere Entscheidung zuließen. Geplant waren ja 5 Rennen durchzuführen. Also wurde auf den Wind gewartet. Es fand leider keine weitere Wettfahrt am Samstag mehr statt. Kleine Snacks wurden gereicht und eine Taufe des neuen motorbetriebenen Schlauchbootes zelebriert. Dabei entstanden Photographien mit allen Anwesenden auf dem Steg, versteckt jedoch hinter ihrer Mundnasenbedeckung.
Der Abend war dieses Jahr nicht wie sonst durch eine Kostümschau geprägt, aber war dennoch gelungen. Der nächste Tag war greifbar, sollte jedoch durch die aktuellen Windprognosen geprägt sein. Kein Wind aus keiner Richtung, ein Startversuch und ein genereller Abbruch der Wettfahrten - die sportliche Aktivität auf dem Wasser war zu Ende. Siegerehrung, Aufräumen und der Insel Cup 2020 war vorbei.
Trotz der Umstände eine schöne und erfolgreiche Veranstaltung, Insel Cup 2020 ex!
Die Gewinner des Inselcups und des H-Jollen-Preises 2020 sind Oliver Wendt und Jens Priewe. Platz zwei belegt Nicolas Backfisch im Finn Dinghy und auf Rang drei landeten Jörg Morche und Sven Friedrich im Starboot. Den Jugendpreis gewannen Amelie Rieck und Svenja Andreas im 29er und den Preis für das schnellste Mixed-Team ging an Jörn und Joanna Richter. Herzlichen Glückwunsch!

 

2020 01 08 IDM

2020 01 05 Verklicker

Wie das Boot von Christian und Sven umgefallen ist haben wir ja nun genug gesehen! Deshalb hier noch einmal schönes Segeln auf den 2. Platz!

Das Foto ist von Thomas Wartmann und mit freundlicher Genehmigung der VERKLICKER Redaktion wiedergegeben. Die Ergebnisse stehen bei den Regattaberichten oben im Menü, und was bei den H-Jollen in 2020 los ist steht hier - mehr davon:

Inselcup 2018 from Martin Adam on Vimeo.

Login für die Buchung:

https://www.supersaas.de/schedule/login/BSV-H/Omega

 

Der Bericht über die Omega Jolle aus dem >Verklicker<

... in digitaler Form und mit freundlicher Genehmigung. Klaus und Martin haben fleißig ihre Informationen dazugeben und Ole hat vermittelt.

Michael Krieg
Omega - die polnische Schwester (Alt-H-Jollen)

Seit Jahrzehnten beschäftige ich mich speziell mit der Geschichte unserer 15-qm-Wanderjolle
(H-Jolle), entdeckte vor Jahren bei Recherchen die schon seit über 75 Jahren gebaute polnische
Variante der deutschen H-Jolle und begab mich auf Spurensuche der bis heute im Nachbarland
so beliebten Omega-Klasse – und habe erst jetzt die ganze Wahrheit zur Entstehung der Klasse
erfahren.

Weiterlesen …

Der ganze Bericht als Download im eigenen Browserfenster.

 

Feedback aus Polen wegen der Regattateilnahme der Hamburger Omega Gruppe (von Martin)

 

 
Die Übersetzung aus dem Google Translater (Polnisch muss er noch ein wenig lernen ...):
 

Omega schwamm hinter der Oder

Mehrere Generationen polnischer Segler begannen ihr Segelabenteuer auf Omegah. Jetzt hat

auch Deutschland vom BSV Hamburg in unserer Nationalmannschaft angefangen zu schwimmen.

Die Omega-Klasse wurde 1942 von Juliusz Sieradzki, einer Konstrukteurin und Regatta, die 1936

an den Olympischen Spielen in Berlin teilnahm, geschaffen. Das Boot erwies sich als so

erfolgreich, dass einige Jahre nach dem Krieg seine große Karriere in polnischen Gewässern

begann. Und es dauert bis heute, und Omega hat auch bei unseren westlichen Nachbarn

Anerkennung gefunden.

- Ein polnischer Segler, der in Deutschland lebt und im BSV Hamburg aktiv ist, ermutigte die

Kollegen, nach Barlinek zu kommen und Omega zu sehen - sagt Andrzej Szynkiewicz, der

Besitzer von PPHU "Jędrek", der sich mit der Produktion dieser Boote beschäftigt. - Sie segelten

und beschlossen, drei Exemplare zu kaufen.

- Wir haben nach einer Yacht gesucht, die sowohl Anfänger als auch ältere Segler aufnehmen

kann - erklärt Martin Adam von der Baltische Segler Vereinigung Hamburg. - Es sollte gut

ausgestattet, einfach zu benutzen und sicher sein. Sechs Leute aus unserem Club, mit

unterschiedlichen Segelfähigkeiten, versuchten Omega. Und nach dem Schwimmen und dem

Anblick des Produktionsprozesses waren wir sicher, dass es unser neues Clubboot sein würde.

Die Hamburger Segler haben in der Regattaversion drei Omega gekauft. Sie laufen bereits auf

ihnen.

- Unsere erste Regatta in Polen fand am 2. Juni auf dem Miedwie-See statt - erinnert sich Martin

Adami. Wir belegten den achten und zwölften Platz. Und wir planen bereits, an den nächsten

teilzunehmen. Wir wollen auch eine Regatta in Deutschland organisieren. Omega ist dort ein

Interesse. Viele Leute fragten, was für ein Kurs es war und versuchten, darauf zu segeln - und

alle waren glücklich.

https://zeglarski.info/wp-content/uploads/2018/07/Omegi_dyplomy_regaty_BSV_Hamburg.jpg

Von der Ausdehnung in Richtung Westen freuen sich die Behörden des polnischen Omega-

Klassenverbandes auch auf die Gelegenheit, die Klasse weiter zu entwickeln.

- Wir hoffen, dass Omega internationalisiert wird - sagt Daniel Sokołowski, Präsident der

polnischen Omega Class Association. - Es ist sehr günstig für die Deutschen, und sie haben den

Westside Cup und den Polish Cup auf ihrer Seite, wo sie teilnehmen können. Vielleicht werden wir

eines Tages die Europameisterschaft in der Omega-Klasse haben?

Omega Testbericht auf der Baltische Segler Vereinigung Hamburg Website.

 
 

 

Zur Auftaktveranstaltung Matchrace18 fanden sich am Samstagmorgen an der BSV motivierte Segler ein.

2 Opti-Crews waren gesetzt die restlichen Segler wurden per Losverfahren Vorschoter / Steuerleute zusammen gelost. So ergaben sich 6 Mannschaften die in 33 Rennen den Sieger ermittelten. Viel Wind und Dauernass von oben zwangen die eine oder andere Mannschaft zu einer Kenterung. Was den seglerischem Ehrgeiz nicht minderte.

So kam es vor, das ein Rennen wiederholt werden musste, da nicht zu erkennen war, welches Boot als erstes über die Ziellinie fuhr. Stolze Gewinner trotz Kenterung im ersten Rennen sind Nicolas Backfisch und Martin Adam. Auf dem 2ten Platz kamen Merle Berliner und Oliver Wendt.

Herzlichen Glückwunsch. Herzlichen Dank an die Starter Crew die dem kühlen Nass von oben trotzte.

Bis zum nächsten Event.

 myposter_collage_20180624 (1).jpg

Dieses Jahr stand unser Insel Cup im Zeichen der Wikinger.
Das Wetter war uns am Samstag nicht holt – kein Wind und immer wieder mal Nieselregen.
So blieb uns nichts anderes übrig als uns intensiv um die Vorbereitung der Inselcup Party zu kümmern.
Ganz nach Wikinger Art drehte sich 8h lang ein 40kg Schwein am Spieß,.
Komplettiert wurde es von einem üppigen Buffet und kühlen Getränken.
So gestärkt feierten wir, in entsprechenden Dresscode bis in die frühen Morgenstunden.
Der Sonntag überraschte und mit besten Segel Wetter, so dass wir zwei Wettfahrten an den Start bringen konnten.
Den InselCup konnte Nicolas nach Hause nehmen, den Piraten-Preis die Crew Michaela/Peter und der Jugendpreis Julian.

Am 1. April schien die Sonne und die ersten BSVer zeigten sich in Bermudas und T-Shirt.

Leider hatte der Wetterbericht Recht, der für Sonnabend sehr schwachen Wind vorhergesagt hatte. Nur selten kräuselte sich das Wasser. Von einer Drohne wurden Luftaufnahmen von der BSV und den aufgetakelten Booten gemacht.

Zur Flaggenhissung mochte die BSV-Flagge trotz dreifachem „Gode Wind-Hurra“ und Sakuska nicht auswehen. Folgerichtig ordnete Sportwart und Wettfahrtleiter Ole Startverschiebung und schließlich Abbruch an. So war Zeit nach der ausgefallenen Phase der Stromversorgung zu suchen, was aber heute noch zu keinem Erfolg führte.

Da das vorgesehene Racletteessen ohne Strom nicht möglich war, wurde BSV-typisch erfolgreich improvisiert und zum Abend mit vielen Helfern ein neues Menu auf dem Gasherd, dem Ofen und der riesigen Pfanne mit Gemüse, Fleisch und Raclettekäse gezaubert, das allen vorzüglich bei stimmungsvollem Kerzenschein schmeckte.

Weiterlesen: Ansegeln der BSV Hamburg auf der Dove –Elbe am 1. und 2. April 2017

Bericht von Dirk Frehse dummerweise Nr.5. in der Yardtstick -Bewertung

Soooo

nicht so einfach das alles mit wenigen Worten zu berichten.

Fangen wir mal einfach mit dem Wetter an:
Lauftemperatur 22 -26°C und das war aber auch schon das Beste vom Wetter. Leider am Samstag leichte Schauer und 27 Segler mit 17 Booten warteten auf Wind.

Als Ersatzprogramm wurden die Optis  mit  Patel raus geholt und ein Dreieckskurs im Hafenbecken ausgelegt.

Naja vielmehr muss man dazu nicht sagen nachdem alle Teilnehmer nun auch gebadet und viel gelacht hatten wurden die ersten Vorbereitungen zum WHITE DINNER getroffen.

Das Wetter hatte zum richtigen Zeitpunkt auch ein Einsehen nachdem der letzte Schauer abgezogen war blieb es trocken.

Sonst wäre es auch schwierig geworden die gefühlte 30 m Meter lange fulminante Tafel für sechzig Segler und Gäste aufzubauen.

Ja so eine Tafel aufzubauen ist nicht besonders schwierig und mit einer todo- Liste schnell abgearbeitet.

Aber es zu schaffen die Sechzig weiß gekleideten  Personen innerhalb weniger Minuten alle mit gefüllten Tellern mit gegrillten Fleisch und Wurst sowie leckeren Salaten zu versorgen dazu gehört schon etwas mehr.

„Respekt“ und wahrscheinlich nicht zu übertreffen.

Zu den Tollen Essen neben bunt beleuchteten Bäumen und Fackelschalen wurde ab und zu zum Schrecken der Schifffahrt noch mit dem Megablaster 5 m hohe Feuerbälle in die Luft geblasen.

Dass es im Anschluss nach dem gereichten Nachtisch auch noch ein super Feuerwerk zu bestaunen gab setzte dem ganzen dann die Krone auf.

Auf ganzer Linie ein erfolgreicher Abend.

 

Am Sonntag konnte dann sogar noch bei vermehrten Sonnenschein gesegelt werden, leider reichte der Wind nur für eine Wettfahrt aber immer hin „gesegelt“. 

Ich hoffe ich habe das wesentliche Berichtet und selber Schuld wer nicht dabei war. 

Zu Abschluss noch einmal „Vielen Dank“ an allen die mitgeholfen haben so ein gelungenes Wochenende zu gestalten.

Dirk Frehse
Ps. Endlich mal wieder Fassbier

 

 

 

 

Nach dem unser H-Jollen Team Wendt/ Paulsen in Berlin, Berliner Vize-Meister geworden sind und eine konstante Wettfahrtserie bei viel Wind absolvierten, konnten sie am Pfingstwochenende auf dem Ahrendsee an ihre diesjährige Topleistungen anknüpfen.

Mit zwei ersten Plätzen in vier Wettfahrten sicherten sie sich mit nur einem Punkt Rückstand auf den Ersten,  den zweiten Platz.

Weiter so Jungs – herzlichen Glückwunsch auch an alle anderen H-Jollenteams.

 Zur Ergebnisliste

 

Nicht nur auf der Doven Elbe hat die Segelsaison begonnen, sondern auch die Ranglisten aktiven Segler sind unterwegs. Am vergangenen Wochenende starteten die H-Jollen Segler zu ihrer ersten Rangliste in diesem Jahr. Gleich 4 - eigentlich 5 Boote (denn Fidel und Hans sind doch schon eingemeindet) waren an der Startlinie mit BSV Hamburg Seglern besetzt. Der Plöner Segelverein hatte zum Plöner Schloss-Cup 2015 geladen. 11 H-Jollen starteten neben den Feldern von 15er und 16er Jollenkreuzer. Nach Auskunft der Segler waren tolle Windbedingungen auf der Bahn vorhanden. Zwar musste die Regattaleitung den Kurs während der Wettfahrten noch einmal umlegen, so kam es zu kleinen Verzögerungen, doch beim abendlichen Umtrunk war allen Segler wieder warm, zumindest im Kopf.

Herzlichen Glückwunsch allen Seglern und an unser Power Team Daumen hoch, wir wollen euch bei der diesjährigen IDM auf dem Treppchen sehen.

Hier geht es zu den Ergebnissen

                                   
Moin Moin,

komme grade aus der Bar von einem netten Abend mit unseren Autralischen und Kanadischen Freunden zurück und will noch kurz vom Elend des heutigen Tages berichten:

Windfinder hatte heute für seine Station "Toronto Island" angenehme 14-16 Knoten Wind vorhergesagt, die allerdings mit einem Temperatursturz auf ca 10°C einhergehen sollten. Morgens beim Aufstehen sah es auch noch so aus, als würde genau das eintreten; sprich es war schweinekalt und ordentlich windig. Ich habe mir heute morgen das Frühstücksbuffet im CLub gegönnt, um mich auf den anstrengenden Tag vorzubereiten. Also: Bratkartoffeln, Rührei, Bacon, Pfannkuchen und Kaffee satt. Sehr zu empfehlen.

Weiterlesen: 14 WM 2014 Bericht von Jan-Martin 8. Update

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